Für eine gute Zukunft – Verantwortung für alle Generationen

Zum Abschluss ihrer Wahlwerbeveranstaltungen ziehen die FREIEN WÄHLER aus dem Neckar-Odenwald-Kreis ein positives Fazit. Etliche Veranstaltungen der Kandidierenden für den Kreistag, meist zusammen mit Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten, und viele Gespräche mit den Menschen vor Ort wurden geführt. Dabei ergaben sich interessante und aufschlussreiche Gedankenaustausche. Die Einwohner des Kreises und der Gemeinden interessieren sich für ihr Lebensumfeld, wollen, dass dieses auch künftig verantwortungsvoll gestaltet wird und daran auch beteiligt werden.

Seitens der FREIEN WÄHLER, die mit örtlich und regional bekannten Personen in allen sieben Wahlkreisen antreten, wurde betont, dass man als kommunale Wählervereinigung frei von parteipolitischer Ideologie und ausschließlich dem Wohl der hier lebenden Menschen verpflichtet ist. Die Kreistagswahl ist eine Persönlichkeitswahl. Wer aufgrund seines beruflichen und ehrenamtlichen Einsatzes anerkannt und geschätzt ist, verdient auch bei dieser Wahl das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler.“

Die Geschehnisse der letzten Wochen und Monate und die aktuellen Kreistagsbeschlüsse verdeutlichen die Bedeutung des Landkreises für alle Bürgerinnen und Bürger.

Insbesondere der aktuelle Beschluss zum künftigen Abfallkonzept mit der Abkehr von der Restmüllarmen Abfallwirtschaft wirkt sich auf alle Haushalte aus, denn das rote Störstoffbehältnis wird in den Pilotkommunen Rosenberg, Hardheim und Buchen schon bald Geschichte sein und in den anderen Kommunen erst gar nicht eingeführt. Letzten Endes haben die Bürger diese Entscheidung selbst getroffen, indem sie trotz Kostenpflicht massenhaft Störstofftonnen geordert haben. Aber auch die Entsorgungskosten haben sich aufgrund veränderter gesetzlicher und tatsächlicher Rahmenbedingungen rasant nach oben entwickelt, weshalb die klassische Biotonne nun doch die wirtschaftlichere Variante darstellt. Aus Sicht der FREIEN WÄHLER war es deshalb nur konsequent, das Pilotprojekt jetzt abzubrechen.

Die Neckar-Odenwald-Kliniken sind uns lieb und teuer und außerdem sind sie zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung unverzichtbar. So das klare Bekenntnis der FREIEN WÄHLER zu den beiden Kreiskrankenhäusern in Buchen und Mosbach.

Mit dem zuletzt beschlossenen Verkauf des Wohn- und Pflegezentrums in Hüffenhardt habe man sich äußerst kritisch auseinandergesetzt, dies auch deutlich artikuliert und hinterfragt. Letztlich könne man aber eine wirtschaftliche Gesamtverantwortung nicht negieren und müsse sich auch schwierigen Entscheidungen stellen. Mit der getroffenen können sich die Verantwortlichen künftig ganz auf ihr Kerngeschäft, die Krankenhäuser, konzentrieren.

„In so manchem Nachbarlandkreis kann man gerade erleben, welche Folgen ein Rückzug aus der Fläche hat“, warf der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Thomas Ludwig, einen Blick über die Kreisgrenzen. Während die in den letzten Jahren bei den NOK-Kliniken immer wieder aufgetretene Misswirtschaft gerade von den FREIEN WÄHLER stets stark kritisiert wurde, gäbe es andererseits aber auch gravierende Fehler im deutschen Gesundheitssystem, die verhindern, dass Häuser der Grund- und Regelversorgung auf einen grünen Zweig kommen. Von daher müsse ein Defizit im niedrigen einstelligen Millionenbetrag als bittere Erkenntnis der aktuellen „großen Politik“ hingenommen werden, aber nicht mehr.

Ein zentrales Thema und gleichermaßen von Bedeutung für die FREIEN WÄHLER ist die Weiterentwicklung der Bildungs- und Betreuungsangebote im Landkreis. Auch hier müssen Kreis und Gemeinden positiv zusammenwirken, gelte es doch für Klein bis Groß familiengerechte Angebote in zumutbarer Erreichbarkeit machen zu können. Seitens des Landkreises gelte es, die Bildungslandschaft mit beruflichen und allgemeinbildenden Schulen weiter zu stärken. Gut gebildete Schüler und kurze Wege zu Berufsschulen seien auch für die heimische Wirtschaft bedeutsam.

In der aktuellen Diskussion um das Ganztagesgymnasium Osterburken (GTO) müssten auch die FREIEN WÄHLER feststellen, dass es bedauerlich sei, wenn der Gebäudebestand in weiten Teilen abgebrochen werden muss, aber die Kosten der Sanierung hätten jeden vertretbaren Rahmen gesprengt. Ebenso klar sei aber auch, dass der Ersatzneubau unbedingt kommen muss, um im Bauland und bis hin zum Elzmündungsraum auch künftig jedem Gymnasiasten einen Schulplatz zur Verfügung stellen zu können. Das Land Baden-Württemberg hat den Landkreis vor Jahrzehnten dazu gedrängt, die Schulträgerschaft zu übernehmen und deshalb kann es sich auch in der aktuellen Situation nicht aus der Verantwortung stehlen, so die FREIEN WÄHLER. Im Endeffekt muss zum Wohle der Bildungschancen künftiger Generationen eine faire Lastenverteilung erreicht werden.

Mobilität ist in der heutigen Zeit für alle Generationen ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags. Gerade im Ländlichen Raum muss darauf geachtet werden, dass die Verknüpfung von Straße und Schiene funktioniert. Deshalb unterstützen die FREIEN WÄHLER die Bemühungen des Neckar-Odenwald-Kreises zur Verbesserung des Zug- und Busangebotes ebenso wie die Forderungen nach Erhalt und Ausbau des Straßennetzes. „Der Landesverkehrsminister hat ganz offensichtlich nicht verstanden, dass Mindestfahrzeugzahlen im Ländlichen Raum ein untaugliches Mittel zur Beurteilung der Notwendigkeit einer Straßenbaumaßnahme sind“, berichtete Ludwig über den Anfang Mai in Mosbach stattgefundenen „Schlaglochgipfel“. Und außerdem bräuchten auch Linienbusse und Fahrräder gute Straßen und Wege. Hier wird also noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein, damit nicht ganze Landstriche von der allgemeinen Entwicklung abgeschnitten werden.

Auch die Förderung des Ehrenamtes, der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und die schon längst überfällige Herstellung einer flächendeckenden Mobilfunk- und Internetversorgung sind Kernanliegen der FREIEN WÄHLER für die nächste Amtsperiode, damit alle Generationen im Neckar-Odenwald-Kreis eine gute Zukunft haben.

Bei den FREIEN WÄHLERN kümmern sich vielfältig engagierte Bürger, Menschen wie du und ich, wie Kreisvorsitzender Bruno Herberich betonte, um die Anliegen der Einwohner. Personen, die man kenne, und nicht Wahlprogramme, würden für verantwortungsvolles Handeln bürgen. Deshalb sei es wichtig, dass möglichst alle Bürgerinnen und Bürger am 26. Mai von ihrem Wahlrecht dementsprechend Gebrauch machen.


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