Zum Start ins Jahr der Kommunalwahlen (26. Mai 2019) trafen sich die Freien Wähler aus dem Neckar-Odenwald-Kreis im Fideljo in Mosbach.

Die aus dem ganzen Landkreis gekommenen Freien Wähler, Ortsvereinsvorsitzende, Mitglieder des Kreisvorstands, die Kreisräte Uwe Stadler, Eric Bachmann, Marco Eckl, Valentin Knapp, Thomas Ludwig und Bürgermeister Volker Rohm (Hardheim), der für den Kreistag kandidiert, warfen einen Blick auf die aktuellen kommunalen Themen und ganz besonders auf die vielfältigen Herausforderungen kommunalen Handelns in Kreis und Gemeinden.

Kreisvorsitzender Bruno Herberich begrüßte mit einem „Prosit Neujahr“ (lat. „Es möge nützen, zuträglich sein“).  Mit Blick auf die Bereitschaft und das Engagement sei er sicher, dass die Freien Wähler in den Gemeinden und im Landkreis dem vollständig entsprechen. Die rein auf die Menschen vor Ort ausgerichtete Politik und der Fokus auf die bestmögliche Lösung seien unserem Gemeinwohl unbedingt zuträglich und dienten dem gesellschaftlichen Miteinander.
Im Gegensatz zu Parteien, die vor Ort sicher auch nach guten Möglichkeiten suchten, seien die Freien Wähler unabhängig von Parteiprogrammen, -ideologien und ganz besonders auch von vorgegebenen Richtungen „von Oben“. So können man Probleme und Mißstände auch aufzeigen und Änderungen/Lösungen einfordern ohne in (partei)politische Verstrickungen zu geraten. Gerade dafür brauche es tatkräftige und mutige Menschen, denen das Allgemeinwohl, der Blick aufs Ganze und die Zukunft vor Ort am Herzen liege.

Dies zu vermitteln und dafür, gerade im Hinblick auf die Wahlen zum Kreistag, den Gemeinderäten und Ortschaftsräten, weitere aktive Menschen zu gewinnen, sei ein Schwerpunkt in den nächsten Wochen.

Herberich dankte für das vielfältige Engagement im vergangenen Jahr und wünschte gutes Gelingen bei allen Vorhaben im neuen Jahr 2019.

 

Wichtig sei, was die Menschen vor Ort beschäftige, was die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden sichere und verbessere, so dass es auch weiterhin lebens- und liebenswert sei, hier eine Heimat zu haben. Es sei ein vielfältiges Spektrum kommunalen Handelns von A – Z vorhanden.

So wurden u. a. die Themen Alternative Energien, Abfallentsorgung (Stichwort Restmüllfreie Entsorgung), Dieselfahrverbote, Gesundheitseinrichtungen (Krankenhäuser, Ärzte, Pflege), Internet, Mobilfunk, ÖPNV, Straßen,  Tourismus, Wirtschaft und Wohnen bis hin zum Zustand der öffentlichen Infrastruktur angesprochen.

Wer macht was? Welche Entscheidungen beeinflussen unser direktes Lebensumfeld in diesen Bereichen?
Was macht der Kreistag, welche Entscheidungen fallen in den Gemeinderäten?
Darüber möchte man gerne weitergehend informieren, so dass der Stellenwert jedes kommunalen Gremiums deutlicher wird und sich genügend Menschen aktiv interessieren.

Den Freien Wähler ist es ein besonderes Anliegen, die Menschen mit ihren Bedürfnissen mitzunehmen in die Entscheidungsfindung. Viel Kompetenz sei hier vorhanden, so dass Entscheidungen in den entsprechenden Organen mit diesem Hintergrund gut, gesellschaftlich weitgehend akzeptiert und zukunftssicher getroffen werden können. Dazu gehöre es aber auch, dass sich Menschen einbringen – nicht nur, wenn es um individuelle oder temporäre Anliegen gehe.

Wer sich dementsprechend einmischen und mitmachen möchte, findet bei den Freien Wählern eine Basis des guten Miteinanders, eine offene Diskussionskultur und ein solides Fundament als Grundlage menschlich und sachlich orientierter, innovativer  Kommunalpolitik. Offen sind wir gerade auch für junge Menschen und Frauen, die ja in den politischen Gremien bisher leider stark unterrepräsentiert sind.

 


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