Für die Freien Wähler im Neckar-Odenwald-Kreis ist der Workshop des Kreisverbands im Frühjahr ein fester Termin im Jahreskalender. Am 17. März konnte Kreisverbandsvorsitzender Bruno Herberich dabei rund 20 Mitglieder im „Fideljo“ in Mosbach begrüßen. Besonders begrüßte er die beiden Bürgermeister Bernhard Knörzer (Neunkirchen) und Volker Rohm (Hardheim) sowie die aus dem Kreisvorstand Saskia Dargatz, Elisabeth Baier, Christian Ferenc, Erwin Knörzer-Ehrenfried. 

Im Mittelpunkt der politischen Arbeit der Freien Wähler stehe die „sachbezogene, unabhängige und bürgernahe kommunalpolitische Arbeit ohne Parteizwänge“. Dies bedeute auch, so Herberich weiter, dass die Freien Wähler nur auf kommunaler Ebene agieren würden und so frei von jeglichen Parteiprogrammen seien.

Beim Impulsreferat machte Herberich deutlich, dass die Leitlinie der Freien Wähler die kommunale Heimat sei – hier gelte es, das Machbare auch möglich zu machen. Dazu gehör auch, dass man nicht „irgendwelche Prinzipien“, sondern das Wohl der Bürger und der Gemeinde in den Vordergrund stelle. In einem großen Teil seines Vortrages ging Herberich auf die anstehenden Kommunalwahlen im kommenden Jahr am 25. Mai ein. Unter dem Motto „Themen besetzen, Mitmacher aktivieren und Kandidaten gewinnen“ stimmte er auf den anstehenden Wahlkampf ein.

Bürgermeister Bernhard Knörzer aus Neunkirchen berichtete über eine ganz besondere Art der „Hilfe zur Selbsthilfe“ in seiner Gemeinde. Der Bürgermarkt Neunkirchen, eröffnet 2012 aus der Not heraus, entwickelt sich dieser gut und ist zwischenzeitlich ein wichtiger Dienstleister in der Gemeinde für die Lebensmittelnahversorgung. Da der damalige und letzte Markt vor Ort geschlossen wurde, etablierte sich auf Initiative der Gemeinde eine Genossenschaft, die sich nun um den Betrieb dieses Marktes kümmert. Zwischenzeitlich habe man auch, so der Bürgermeister weiter, eine Energiesparkonzept umgesetzt und den Eingangsbereich deutlich attraktiver gestaltet. Er lobte das große gemeinschaftliche Bürgerengagement zum Wohl der Gemeinde.

Dieses Konzept, etliche weitere Möglichkeiten sowie weitere Themen wurden rege diskutiert, so dass von den Teilnehmenden viele Anregungen in den kommunalen Alltag mitgenommen werden konnten.

Kreisvorsitzender Herberich bedankte sich abschließend bei den Teilnehmern und lud zum Familientag am 17. Juni auf der Burg Guttenberg ein. Traditionell ist das gemeinsame Mittagessen der Abschluss dieses Workshops.


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